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Vinylester für Seewasser-Becken?
#1
Sagt mal ich habe noch einen Hobbock Vinylester hier zu stehen. Ich will mir ein Ablegerbecken für meine Korallen bauen. Das Becken soll folgende Maße haben:
125x120x30cm . Den Kasten baue ich aus 21mm Sperrholz, ich will den Kasten dann mit angedicktem Vinylester versiegeln.

Ich habe nur etwas Muffe das das Harz irgendwelche toxischen Stoffe abgibt. Ich meine Polyester wird ja auch bei großen Becken eingesetzt.

Hatt da jemand ne Ahnung?

Gruß Micha
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#2
Welches Harz ist es denn?

MartinS
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#3
Es ist das Reichhold Dion 9100-700
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#4
Kontamination des Wassers mit Bisphenol A wäre möglich. Ob das wirklich der Fall ist, und in welchem Ausmaß... keine Ahnung. Frag halt mal beim Hersteller/Vertrieb an, ob das Zeug trinkwassertauglich ist.

Aus Wikipedia:
Bisphenol A ist ein Xeno-Estrogen mit estrogenähnlicher Wirkung (siehe auch Endokrine Disruptoren) und steht im Verdacht, gesundheits- und erbgutschädigend zu sein.[5] Es stört nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. Aktuellen amerikanischen Untersuchungen zufolge könnte auch die zivilisatorische Fettleibigkeit darin eine der Ursachen haben.[6]

Wärme, Säuren und Laugen begünstigen das Herauslösen aus dem Kunststoff. Kochendes Wasser beschleunigt die Rate auf das 55-fache.[7] Kanadas Gesundheitsbehörde hat Bisphenol A als gefährlich klassifiziert und will Polycarbonat-Babyflaschen verbieten. Durch Beschluss der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA ist diese Chemikalie nicht als zulassungspflichtig eingestuft und erscheint nicht in der aktuellen Liste. Das Umweltbundesamt ist allerdings anderer Ansicht und das amerikanische National Toxilogical Program vermutet „Effekte auf das Gehirn, auf das Verhalten und die Prostata in Föten, Säuglingen und Kindern“.[8]

Bis 2006 galt ein Grenzwert von 10 µg pro kg Körpergewicht und pro Tag für die maximal aufgenommene Menge pro Tag. Aufgrund bisher noch nicht veröffentlichter Studien, nach denen auch höhere Dosen unbedenklich sein sollen, hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Grenzwert auf 50 µg/kg pro Tag angehoben, entsprechend einem spezifischen Migrationswert von 3mg/kg.[9][10] Der Migrationswert lag gemäß der Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV) von 1992 bei 0,6 mg pro kg Lebensmittel. [11] Er legt fest, wie viel Bisphenol A ein Lebensmittel durch den Kontakt mit der Verpackung aufnehmen darf.


Also, die übliche Chemophobie, und nix genaues weiß man nicht.
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#5
Ich werd mich mal bei Reichold erkundigen , trotzdem danke für die Info.
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#6
Composites Product: DION 9100 Available in Europe

Ist ok für Trinkwasser und Lebensmittelanwendungen.
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#7
ey subba , gracias
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#8
wenns lebensmittelecht werden soll muss das aber getempert werden.

VE-harze härten an der Luft in der Regel auch nicht klebfrei aus.

MartinS
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